Seminar-Zugang zum Seminar Panik, generalisierte und spezifische Angst - aktuelle Behandlungsstrategien

Panik, generalisierte und spezifische Angst - aktuelle Behandlungsstrategien

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ART.-NR.: KMP-01152-N0V3K0
KATEGORIE: SEMINARZUGANG
SCHLÜSSELWORTE: SEMINARZUGANG, ANGST

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Was haben Goethe, Freud und Brecht gemeinsam? – Richtig, sie waren nicht nur erfolgreiche Autoren, sondern litten auch unter Angststörungen, die heutzutage als Panikstörung bzw. Agoraphobie diagnostiziert werden würden. Während Goethe seine Panikanfälle und Phobien mit einer frühen Form der Verhaltenstherapie bewältigte, versuchte Freud, Angstanfälle und „Reisefieber“ mit einer Selbstanalyse in den Griff zu bekommen. Von Brecht sind keine Selbstheilungsversuche seiner „herzneurotischen“ Ängste bekannt.

Die engverknüpften Störungsbilder der Panikstörung und der Agoraphobie betreffen aber nicht nur berühmte Künstler und Wissenschaftler. In der therapeutischen Praxis machen sie den größten Teil der Angstpatienten aus, die ihrerseits die häufigste Form der psychischen Störungen darstellen. Die Tatsache, dass Anxiolytika die am häufigsten verordneten Psychopharmaka sind, drückt die Bedeutung dieser Störungen aus. Die Beschwerdebilder zeigen einen ungünstigen Verlauf, bei dem Spontanremissionen selten vorkommen. Ohne adäquate professionelle Hilfe führen Panikstörung und Agoraphobie für Betroffene und Angehörige meist zu massiven Beeinträchtigungen der Lebensqualität. Folgeprobleme stellen selbst eine Belastung dar. Es kommt zur Abwärtsspirale, an deren Ende Depressionen, Alkoholabhängigkeit, Medikamentenmissbrauch und eine erhöhte Suizidgefahr stehen können. Panikstörung und Agoraphobie galten lange Zeit als kaum behandelbar. Dies ist sehr bemerkenswert, da Panikanfälle häufiger als andere psychische Störungen zum Behandlungswunsch führen und typische Paniksymptome zu den häufigsten Vorstellungsgründen in der ärztlichen Praxis gehören. Ein praktisches Problem ist, dass Panikanfälle sich oft hinter einer rein körperlichen Präsentation verbergen und dann oft falsch diagnostiziert und behandelt werden. Die spezifischen Phobien sind seit der 60er Jahre als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt. Damit ist hervorgehoben, dass Betroffene vor einem klar umschriebenen Objekt oder einer Situation Angst haben.

Wer eine generalisierte Angststörung (GAS) hat, fürchtet die Zukunft. Betroffene sorgen sich ständig um kleine Dinge, wie zu spät zu kommen, um schreckliche Dinge, wie die Kinder zu verlieren, ja sie sorgen sich darum, dass sie sich sorgen. Die GAS ist keine seltene Störung, scheint in der Praxis selten vorzukommen und doch ist sie häufiger als die Panikstörung. Wie ist das zu erklären? Die GAS ist nicht einfach zu diagnostizieren, ihr Hauptmerkmal, die Sorgen, kommen auch bei anderen Störungen vor. Es treten Sorgen auf, wenn keine Störung vorliegt, jeder kennt Sorgen. Die Komorbiditätsrate ist sehr hoch und andere Störungen, die auffälliger sind, drohen die GAS zu verdecken. Es bestehen Unsicherheiten, wie die geeignete Behandlung aussieht, und die Erfolge sind geringer als bei vielen anderen Angststörungen. Eine Therapie ist aber nötig, da die GAS ist eine häufige und chronische Störung ist. Es sind in der letzten Dekade vielversprechende Behandlungsansätze entstanden.

Im Seminar werde ich aufbauend auf den vielfältigen konfrontativen und kognitiven Verfahren die modernen und wirksamen Behandlungsmethoden, veranschaulicht mit Fallbeispielen, darstellen. Dabei werde ich auf manche Problematiken zu sprechen kommen, wie sie in den populären Büchen nicht dargestellt werden. Als Teilnehmer erhalten sie eine Fülle von Therapiematerialien, die es Ihnen ermöglichen werden, ihre Behandlungen noch erfolgreicher zu gestalten.
Akkreditierung
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Teilnahmegebühr
50,00 €


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